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7A in der Albertina

Im Rahmen des Kunstunterrichts besuchte 7A die Ausstellung über Lisette Model in der Albertina. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit der Fotografin lernten die SchülerInnen auch viel über die Geschichte der Albertina selbst.

Im Mittelpunkt des Ausstellungsbesuchs stand jedoch das Werk von Lisette Model. Bekannt wurde sie für ihre direkten, ehrlichen und zugleich humorvollen Porträts des urbanen Lebens. Ihre Fotografien zeigen Menschen unterschiedlichster sozialer Hintergründe und regen dazu an, genau hinzusehen und über gesellschaftliche Zusammenhänge nachzudenken.

Im Workshop arbeiteten die Schüler:innen mit Sofortbildkameras und setzten sich mit einer besonderen Aufgabe auseinander:
Sie sollten eine Randgruppe fotografisch darstellen – respektvoll und nicht kompromittierend. Ziel war es, Vorurteile zu reflektieren und Menschen würdevoll abzubilden, ohne sie bloßzustellen oder stereotype Klischees zu verstärken.

Dabei beschäftigten sie sich intensiv mit Fragen wie:

  • Wie kann Fotografie Empathie vermitteln?
  • Welche Perspektive wirkt wertschätzend?
  • Wie beeinflussen Bildausschnitt und Körpersprache die Aussage eines Fotos?

Durch die unmittelbare Entwicklung der Sofortbilder konnten die Ergebnisse direkt betrachtet und gemeinsam besprochen werden. Diese Reflexion half den Schüler:innen, ein Bewusstsein für die Verantwortung von Fotograf:innen zu entwickeln.

Der Museumsbesuch verband somit Kunstgeschichte, Fotografie, gesellschaftliche Themen und Einblicke in die Geschichte eines bedeutenden Wiener Museums.

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